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Cold Creek Kush

Cold Creek Kush

Cold Creek Kush, kurz CCK, ist ein Indica-dominanter Hybrid, der seit über einem Jahrzehnt für seine ruhige, klar konturierte Wirkung geschätzt wird.
Die Sorte kreuzt die kraftvolle MK Ultra mit der ebenfalls aus Colorado stammenden Chemdawg 91 und wurde von T.H. Seeds gezüchtet, wobei sie 2010 den zweiten Platz beim High Times Cannabis Cup in der Indica-Kategorie belegte.
Namensgebend ist die kühle, harzige Herkunft aus den Rocky Mountains, die sich im würzig-kiefrigen Aromaprofil widerspiegelt. Auf dem deutschen Medizinalmarkt ist CCK vor allem durch die Rezeptur eines bekannten Kölner Herstellers präsent, dessen Blüten mit hohen THC-Werten punkten. Patientinnen und Patienten schätzen die Sorte besonders wegen ihres beruhigenden Charakters bei innerer Anspannung.

Inhalt

  1. Steckbrief: Cold Creek Kush im Überblick
  2. Herkunft & Genetik
  3. Aussehen & Wuchs
  4. Mögliche Anwendungsbereiche
  5. Mögliche Nebenwirkungen
  6. Cold Creek Kush in Wirkung und Aroma: zwei Tabs im Detail
  7. 3 Sorten der Cold Creek Kush im Wirkstoffvergleich
  8. Häufige Fragen zu Cold Creek Kush

Steckbrief: Cold Creek Kush im Überblick

Merkmal Wert
Kategorie Indica-dominanter Hybrid
THC-Gehalt 22-27 %
CBD-Gehalt 0,9-1 %
Blütezeit ca. 8-9 Wochen
Dominantes Terpen Alpha-Pinen, Beta-Caryophyllen
Weitere Terpene Beta-Myrcen, Beta-Ocimen, Alpha-Cedren
Genetik MK-Ultra x Chemdawg 91

Herkunft & Genetik

Cold Creek Kush entstand aus zwei Colorado-Klassikern. Sie ist eine kraftvolle Kombination aus zwei Strains aus Colorado, nämlich Chemdawg 91 und MK Ultra, kreiert von den Züchtern T.H. Seeds.

MK Ultra selbst zeichnet sich durch stark sedierende Eigenschaften aus und gilt als Indica-dominanter Strain , was die entspannende Grundausrichtung von CCK erklärt. In Deutschland gehört die Sorte zum Kernsortiment eines etablierten Herstellers medizinischen Cannabis. Die hochpotente Blüte basiert auf dem bekannten Kultivar Cold Creek Kush, wurde exklusiv für den Hersteller in Kanada produziert und gehört zur Familie der Indica-Cannabispflanzen, die sich als Muskelrelaxans, Entzündungshemmer sowie als Schmerz-, Stress- oder Angstlinderer eignet. Wer sich für weitere Hybride mit einem ähnlichen Beta-Caryophyllen-Profil interessiert, findet in Creamy Kee’s No.5 eine verwandte Terpen-Signatur.

Aussehen & Wuchs

Optisch bleibt Cold Creek Kush ihrer Herkunft treu: kompakte, harzreiche Blüten an einer Pflanze, die im Flower-Stadium spürbar in die Höhe schießt. Die indica-lastige Hybride streckt sich in der Blüte stark, verdoppelt dabei oft ihre Höhe und bildet anschließend dichte, frostüberzogene Buds, die nach etwa 60 bis 67 Tagen fertig sind. Damit deckt sich die Blütezeit weitgehend mit den auf dem deutschen Markt angegebenen 8 bis 9 Wochen. Innenanbauten erreichen dabei mittlere Erträge bei kompakter Wuchshöhe, was CCK für platzsparende Anbaumethoden interessant macht.

Mögliche Anwendungsbereiche

Im Zentrum des medizinischen Interesses an Cold Creek Kush steht ihr mögliches Potenzial bei Angststörungen. Verantwortlich dafür sind vor allem die beiden dominanten Terpene Alpha-Pinen und Beta-Caryophyllen. Eine aktuelle Studie im Fachjournal Scientific Reports untersuchte genau diese beiden Terpene im Tiermodell. Die Untersuchung zeigt, dass Alpha-Pinen im Zebrafisch-Modell sowohl sedierende als auch angstlösende Effekte entfalten kann und je nach Enantiomer unterschiedliche medizinische Eigenschaften aufweisen könnte.

Beta-Caryophyllen wiederum zeigte in derselben Studie bei der höchsten getesteten Dosis einen sedierenden Effekt. Diese Kombination passt zu Erfahrungsberichten, die CCK vor allem zur Beruhigung bei innerer Unruhe und Stress heranziehen. Ähnliche Terpen-Schwerpunkte finden sich auch bei Permanent Marker, das ebenfalls stark auf Beta-Caryophyllen setzt.

Mögliche Nebenwirkungen

Wie bei den meisten THC-reichen Blüten können auch bei Cold Creek Kush trockene Augen und ein trockener Mund auftreten. Bei empfindlichen Personen sind zudem leichter Schwindel, ein kurzfristig erhöhter Puls oder eine gesteigerte Müdigkeit möglich, besonders bei den höher dosierten Varianten mit bis zu 27 % THC. Wer zum ersten Mal mit CCK in Berührung kommt, sollte deshalb mit einer niedrigen Dosis starten und die Wirkung in Ruhe abwarten, bevor nachdosiert wird. Eine vorsichtige Dosierung zu Beginn der Anwendung sowie eine ärztliche Begleitung helfen, diese Effekte zu minimieren und die Verträglichkeit individuell einzuschätzen.

Cold Creek Kush in Wirkung und Aroma: zwei Tabs im Detail

Cold Creek Kush wirkt vor allem beruhigend, ohne dabei sofort in völlige Antriebslosigkeit zu kippen. Nutzer beschreiben den Effekt als entspannend, aber nicht übermäßig schläfrig, begleitet von einem frischen Geschmackserlebnis. Diese ausgeglichene Charakteristik macht die Sorte für Anwender interessant, die tagsüber noch handlungsfähig bleiben möchten, sich aber innerlich beruhigen wollen.

Im Verlauf der Wirkung tritt häufig zunächst ein leicht euphorisches, gelöstes Gefühl auf, das im weiteren Verlauf in eine körperlich spürbare Entspannung übergeht. Diese zweite Phase wird von vielen Anwendern mit dem sedierenden Erbe der MK-Ultra-Genetik in Verbindung gebracht. Für den abendlichen Gebrauch oder Momente erhöhter Anspannung wird CCK deshalb besonders häufig ausgewählt.

Da die Wirkstärke je nach Produktvariante zwischen 22 und 27 % THC liegt, empfiehlt sich gerade bei den potenteren Chargen ein behutsamer Einstieg. So lässt sich die individuell passende Dosis finden, bevor die volle entspannende Wirkung einsetzt.

Geschmacklich präsentiert sich Cold Creek Kush würzig, erdig und harzig mit einer deutlichen Kiefernnote. Aroma und Geschmack werden als erdig, würzig, Citrus und Kiefer beschrieben, getragen von Terpenen wie Beta-Myrcen, Alpha-Pinen, Beta-Caryophyllen, Beta-Ocimen und Alpha-Cedren. Diese Kombination aus frischer Kiefer und leicht pfeffriger Würze erinnert an kalte Bergluft, ergänzt durch eine dezente Zitrusnote im Abgang.

Alpha-Pinen sorgt dabei für die charakteristische Frische, während Beta-Caryophyllen für die würzig-pfeffrige Tiefe verantwortlich ist, die auch pharmakologisch untersucht wird, etwa in der bereits erwähnten Studie zu Cannabis-Terpenen. Wer kiefrig-würzige Profile mag, findet in dieser Terpenkombination ein vertrautes, aber eigenständiges Aroma innerhalb der Kush-Familie.

3 Sorten der Cold Creek Kush im Wirkstoffvergleich

Die folgenden Cold Creek Kush Produkte unterscheiden sich vor allem im THC-Gehalt und eignen sich je nach gewünschter Wirkstärke.

Produkt THC CBD
enua 27/1 CCK CA 27 % 1 %
enua 22/1 CCK CA 22 % 1 %
enua 25/1 CCK CA 25 % 0.9 %

Häufige Fragen zu Cold Creek Kush

Cold Creek Kush gilt als Indica-dominanter Hybrid. Die Genetik geht auf MK Ultra und Chemdawg 91 zurück, zwei Sorten mit ausgeprägt entspannenden Eigenschaften.

Je nach Charge und Hersteller liegt der THC-Gehalt der verfügbaren Produkte zwischen etwa 22 und 27 %. Der CBD-Gehalt bewegt sich dabei meist knapp unter 1 %.

Medizinisch wird die Sorte vor allem bei Angststörungen und innerer Unruhe diskutiert. Grundlage dafür ist unter anderem das Zusammenspiel der Terpene Alpha-Pinen und Beta-Caryophyllen.

Das Aroma ist erdig, würzig und kiefrig mit einer feinen Zitrusnote. Verantwortlich dafür sind vor allem Alpha-Pinen und Beta-Caryophyllen.

Die Blütezeit liegt bei etwa 8 bis 9 Wochen. Die Pflanze streckt sich dabei deutlich und bildet kompakte, harzreiche Buds.

Die Wirkung ist eher entspannend als stark sedierend, kann bei höheren Dosen aber müde machen. Besonders am Abend wird die Sorte deshalb gerne eingesetzt.

Hinweis

Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob und in welcher Form eine Sorte für die individuelle Behandlung geeignet ist, entscheidet die verschreibende Ärztin oder der verschreibende Arzt.

Key Takeaways

  • Cold Creek Kush ist ein Indica-dominanter Hybrid aus MK Ultra und Chemdawg 91
  • Die Sorte enthält vorwiegend Alpha-Pinen und Beta-Caryophyllen als dominante Terpene
  • Medizinisch relevant vor allem bei Angststörungen und innerer Anspannung
  • Verfügbare Produkte liegen zwischen 22 und 27 % THC
  • Das Aroma ist erdig, würzig und kiefrig mit leichter Zitrusnote
Tags: Hybrid, Kush

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