Black Lime ist ein harzreicher Hybrid mit einem unverkennbaren Zitrus-Kick, der seinen Namen dem limettig-limonenartigen Aroma verdankt. Die Genetik verbindet mehrere bekannte US-Linien und bringt dabei ein kräftiges, meist limonenbetontes Terpenprofil mit. In der Wirkung zeigt sich Black Lime als vielseitiger Begleiter zwischen entspannender Ruhe und wacher Klarheit. Wegen des hohen Limonen-Anteils gilt die Sorte bei manchen Patienten als interessante Option bei Beschwerden mit entzündlichem Hintergrund. Wer würzig-fruchtige Aromen und dunkle, harzige Blüten schätzt, findet in Black Lime eine besonders aromatische Sorte.
Black Lime im Steckbrief: Werte, Terpene und Genetik
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Kategorie | Hybrid |
| THC-Gehalt | 22-29 % |
| CBD-Gehalt | 0-1 % |
| Blütezeit | ca. 8-10 Wochen |
| Dominantes Terpen | Limonen |
| Weitere Terpene | Beta-Caryophyllen, Alpha-Pinen, Beta-Myrcen |
| Genetik | Northern Lights x Purple Kush x Chemdawg (Special Reserve), mit Anteilen von Lime Afghani |
Herkunft & Genetik
Black Lime, teils auch als Black Lime Reserve oder Black Lime Special bekannt, wurde von den kalifornischen Aficionado Seeds gezüchtet. Die Sorte gilt als Kreuzung aus Woodman Canyon Oil Can, Lime Afghani, Northern Lights, Purple Kush und einer Chemdawg Special Reserve. Diese Kombination aus Kush-, Afghani- und Chemdawg-Linien erklärt sowohl die harzige Erscheinung als auch das kräftige Zitrus-Pfeffer-Aroma der Sorte. Bei einem Cannabis Cup in Kalifornien erreichte Black Lime einen zweiten Platz, was ihren Ruf unter Kennern zusätzlich festigte. Ursprünglich als limitierte Zuchtlinie gedacht, verbreitete sich Black Lime über Klone und Stecklinge, da Samen kaum im freien Handel zu finden waren. Gerade diese Seltenheit hat den Ruf der Sorte in Anbaukreisen zusätzlich gestärkt. Wer sich für weitere limonenbetonte Hybride interessiert, findet mit Frosted Lemon Angel eine Sorte mit ähnlich zitrusbetontem Terpenprofil.
Aussehen & Wuchs
Die Blüten von Black Lime zeigen sich dicht und harzig, oft mit dunklen, fast schwärzlichen Blatttönen, die zusammen mit dem hellen Trichombelag für einen auffälligen Kontrast sorgen. Diese dunkle Färbung entsteht vor allem durch Anthocyane, die bei kühleren Temperaturen in der Blütephase verstärkt zur Geltung kommen. Der Wuchs bleibt vergleichsweise kompakt und buschig, was die Sorte auch für Anbauräume mit begrenzter Höhe interessant macht. Innerhalb von rund acht bis zehn Wochen Blütezeit entwickeln sich feste, kompakte Blütenstände mit deutlichem Zitrusduft, die von einer dichten Trichomschicht überzogen sind. Erfahrene Grower berichten zudem von einer moderaten Ertragsmenge bei sachgerechter Pflege und ausreichender Beleuchtung.
Mögliche Anwendungsbereiche
Aufgrund des hohen Limonen-Gehalts wird Black Lime von manchen Patienten bei Beschwerden mit entzündlichem Charakter in Betracht gezogen. Eine im Fachjournal veröffentlichte Studie zu d-Limonen bei rheumatoider Arthritis beschreibt, dass der Terpenwirkstoff entzündungsfördernde und entzündungshemmende Zytokine sowie Prostaglandin E2 moduliert. Darüber hinaus wird der Sorte von Anwendern eine stimmungsaufhellende, leicht euphorisierende Wirkung zugeschrieben, die bei Stress oder gedrückter Stimmung als angenehm beschrieben wird. Auch bei leichten Verspannungen oder Kopfschmerzen berichten Nutzer von einer lindernden Wirkung. Manche Anwender greifen zudem am Abend zu Black Lime, um nach einem anstrengenden Tag körperlich und geistig herunterzufahren. Ähnlich limonenreiche Hybride wie Permanent Marker werden aus vergleichbaren Gründen ausgewählt.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie bei den meisten THC-reichen Sorten können Mundtrockenheit und gereizte Augen auftreten. Bei empfindlichen Personen oder zu hoher Dosierung sind auch Schwindel, ein beschleunigter Herzschlag oder kurzfristige Angstgefühle möglich. Gelegentlich wird zudem über leichten Hunger oder eine kurzfristig gesteigerte Müdigkeit berichtet, insbesondere bei stärker indica-geprägten Phänotypen der Sorte. Patienten mit Vorerkrankungen sollten die Anwendung vorab mit ihrer behandelnden Ärztin oder ihrem Arzt abstimmen, wie es auch das BfArM in seinen Patienteninformationen zu medizinischem Cannabis empfiehlt.
Black Lime in Wirkung und Aroma: zwei Tabs im Detail
Die Wirkung von Black Lime setzt meist rasch ein und beginnt mit einer leichten, kopfbetonten Euphorie. Anwender beschreiben ein Gefühl von Leichtigkeit und guter Laune, das sich mit der Zeit in eine spürbare körperliche Entspannung wandelt. Diese Kombination macht die Sorte für den späten Nachmittag oder Abend geeignet, wenn Körper und Geist gleichzeitig zur Ruhe kommen sollen. Der Übergang zwischen der aktivierenden und der entspannenden Phase verläuft dabei meist fließend, ohne einen abrupten Umschwung.
Bei höherer Dosierung kann die körperliche Komponente überwiegen und in ein angenehm schweres, entspanntes Gefühl übergehen, das viele Konsumenten am liebsten im Sitzen oder Liegen genießen. Für ungeübte Konsumenten empfiehlt sich daher ein vorsichtiger Einstieg mit niedriger Dosis, um die individuelle Verträglichkeit einschätzen zu können. Da Black Lime zu den potenteren Sorten zählt, lohnt sich gerade bei den THC-reicheren Varianten etwas Geduld beim Herantasten an die passende Menge.
Black Lime punktet mit einem intensiven Zitrusaroma, das an frische Limetten und Zitronenschale erinnert. Getragen wird dieses Profil vom dominanten Terpen Limonen, dem in einer Übersichtsarbeit unter anderem entzündungshemmende, antibakterielle und schmerzlindernde Eigenschaften zugeschrieben werden.
Neben der spritzigen Zitrusnote treten beim Verglühen erdige Kiefernnoten und ein leicht pfeffriger, würziger Unterton hervor, der an die Chemdawg-Abstammung erinnert. Diese Mischung aus fruchtiger Frische und würziger Tiefe macht das Aroma von Black Lime bei Kennern besonders beliebt. Schon beim Öffnen der Verpackung ist der zitrusartige Duft deutlich wahrnehmbar, was viele Anwender als Hinweis auf einen frischen und sorgfältig getrockneten Ernteertrag werten.
3 Sorten der Black Lime im Wirkstoffvergleich
Die folgenden Black-Lime-Produkte unterscheiden sich vor allem im THC-Gehalt bei nahezu gleichem CBD-Anteil.
| Produkt | THC | CBD |
|---|---|---|
| NICE 26/1 BL | 26 % | 1 % |
| NICE 29/1 BL | 29 % | 1 % |
| NICE 22/1 BL | 22 % | 1 % |
Häufige Fragen zu Black Lime
Black Lime gilt genetisch als Hybrid mit Anteilen aus Kush-, Afghani- und Chemdawg-Linien. In der Wirkung zeigen sich sowohl entspannende als auch leicht euphorisierende Effekte.
Je nach Produkt liegt der THC-Gehalt zwischen etwa 22 und 29 Prozent. Der CBD-Gehalt bewegt sich dabei meist im niedrigen Bereich von bis zu einem Prozent.
Das dominante Terpen ist Limonen, das für das ausgeprägte Zitrusaroma verantwortlich ist. Ergänzt wird es durch Beta-Caryophyllen, Alpha-Pinen und Beta-Myrcen, die für würzige und erdige Nuancen sorgen.
Aufgrund des hohen Limonen-Anteils wird die Sorte von manchen Patienten bei Beschwerden mit entzündlichem Hintergrund in Betracht gezogen. Auch bei Stress oder gedrückter Stimmung wird sie gelegentlich genutzt.
Die Blütezeit liegt bei kontrolliertem Anbau bei etwa acht bis zehn Wochen. Die Blüten entwickeln dabei einen dichten, harzigen Charakter mit ausgeprägtem Zitrusduft.
Der Name bezieht sich zum einen auf die dunkle, fast schwärzliche Färbung der Blätter und zum anderen auf das limettige Zitrusaroma der Sorte. Beide Merkmale gehen auf die Kombination aus Kush-, Afghani- und Chemdawg-Genetik zurück.
Hinweis
Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob und in welcher Form eine Sorte für die individuelle Behandlung geeignet ist, entscheidet die verschreibende Ärztin oder der verschreibende Arzt.





