Dante’z Inferno trägt ihren feurigen Namen nicht von ungefähr: Die Sorte vereint dichte, harzige Blüten mit einem kräftigen THC-Gehalt und einem spürbar zitrusartigen Limonen-Aroma. Entstanden ist der Hybrid aus der Kreuzung von Oreoz und Devil Driver, zwei in der US-Zuchtszene bekannten Linien, die für Robustheit und Geschmacksintensität stehen. In Deutschland ist Dante’z Inferno vor allem als Basis des importierten Blütenprodukts Remexian 33/1 MTL DIN bekannt, das mit einem besonders hohen THC-Spektrum aufwartet. Für medizinische Anwenderinnen und Anwender rückt dabei zunehmend das Limonen-Profil in den Fokus, dem entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben werden. Wer eine potente, indica-lastige Sorte mit klarem Zitrusprofil sucht, findet in Dante’z Inferno einen vielseitigen Kandidaten.
Dante'z Inferno im Steckbrief: Genetik, Wirkstoffe und Blütezeit
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Kategorie | Indica-dominanter Hybrid |
| THC-Gehalt | 27-33 % |
| CBD-Gehalt | 0-1 % |
| Blütezeit | ca. 8-9 Wochen |
| Dominantes Terpen | Limonen |
| Weitere Terpene | Beta-Caryophyllen, Myrcen |
| Genetik | Oreoz x Devil Driver |
Herkunft & Genetik
Dante’z Inferno stammt aus einer Zusammenarbeit der US-amerikanischen Züchter Clearwater Genetics und Tiki Madman. Für die Kreuzung wurde die Sorte Oreoz mit Devil Driver gekreuzt, einer von Tiki Madman entwickelten Linie aus Sundae Driver und Melonade. Aus dieser Kombination resultiert ein indica-dominanter Hybrid, der in der Genetik häufig mit einem Verhältnis von etwa 70 Prozent Indica zu 30 Prozent Sativa beschrieben wird. Namensgebend für Dante’z Inferno sind sowohl die feurig anmutende Optik der Blüten als auch die intensive, teils brennende Schärfe im Aroma. Das in Deutschland erhältliche Produkt Remexian 33/1 MTL DIN basiert auf genau diesem Kultivar, stammt ursprünglich aus kanadischem Anbau und wird von Remexian Pharma importiert. Der Beiname „Dantez Inferno“ wird in einigen deutschen Produktbezeichnungen auch ohne Apostroph geführt, bezeichnet jedoch stets dasselbe Kultivar. Wer sich für verwandte, ebenfalls limonenreiche Genetiken interessiert, findet mit Frosted Cookies eine Sorte mit ähnlich würzig-süßer Cookie-Note.
Aussehen & Wuchs
Die Blüten von Dante’z Inferno gelten als dicht und kompakt, mit einer auffällig dicken Trichomschicht, die den Pflanzen einen schimmernden, fast weißlichen Überzug verleiht. Unter den Trichomen zeigen sich tiefgrüne bis leicht violette Blattstrukturen, die farblich an die namensgebende Flammenmetaphorik erinnern. Die Blütenstände wachsen eng aneinander und bilden feste, harzreiche Kolben, die beim Zerkleinern deutlich kleben. Der Wuchs bleibt für eine indica-dominante Sorte vergleichsweise kompakt und buschig, was sie sowohl für den Innenraum- als auch für den kontrollierten Gewächshausanbau interessant macht.
Mögliche Anwendungsbereiche
Aufgrund ihres hohen THC-Gehalts und des limonenreichen Terpenprofils wird Dante’z Inferno in der Praxis vor allem bei Beschwerden diskutiert, die mit Entzündungsprozessen in Verbindung stehen. Limonen gehört zu den am besten untersuchten Cannabis-Terpenen: Eine Studie an menschlichen Leukozyten evaluierte die entzündungshemmenden Eigenschaften ausgewählter aus Cannabis stammender Terpene und Cannabinoide , wobei unter anderem D-Limonen zu den untersuchten Substanzen zählte. Darüber hinaus wird Limonen in der Literatur auch stimmungsaufhellende und angstlösende Wirkpotenziale zugeschrieben, was das Gesamtbild der Sorte abrundet. Patientinnen und Patienten berichten zudem über eine entspannende, körperlich spürbare Wirkung, die sich für den Ausklang des Tages eignen kann. Eine sortenähnliche Alternative mit vergleichbarem Terpenprofil ist Gelato OG Kush.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie bei vielen THC-reichen Sorten können bei Dante’z Inferno Mundtrockenheit und gerötete Augen auftreten. Bei empfindlichen Personen oder zu hoher Dosierung sind zudem Schwindel, ein beschleunigter Herzschlag oder vorübergehende Angstgefühle möglich. Auch ein spürbarer Hungerreiz gehört zu den häufiger genannten Begleiterscheinungen. Eine langsame Dosistitration, besonders bei Erstanwendung oder ungewohnt hohem THC-Gehalt, wird daher ausdrücklich empfohlen.
Dante'z Inferno in Wirkung und Aroma: zwei Tabs im Detail
Die Wirkung von Dante’z Inferno wird überwiegend als körperlich schwer und entspannend beschrieben, typisch für eine indica-dominante Genetik mit hohem THC-Gehalt. Viele Anwenderinnen und Anwender berichten von einem allmählich einsetzenden Gefühl der Ruhe, das Verspannungen lösen und das allgemeine Wohlbefinden steigern kann, ohne dabei vollständig sedierend zu wirken. Die Wirkung baut sich meist langsam auf und erreicht erst nach einigen Minuten ihren vollen Umfang.
Zu Beginn kann sich zudem eine leichte stimmungsaufhellende Komponente zeigen, bevor die entspannende Indica-Wirkung zunehmend in den Vordergrund tritt. Aufgrund dieser Kombination wird die Sorte häufig für die Abend- oder Nachtanwendung bevorzugt, wenn keine weiteren Aktivitäten mehr anstehen und ein ruhiger Ausklang des Tages im Vordergrund steht.
Einige Anwenderinnen und Anwender beschreiben zudem ein angenehmes Gefühl geistiger Klarheit in der Anfangsphase, das sich gut mit ruhigen Tätigkeiten am Feierabend kombinieren lässt, bevor die körperliche Entspannung überwiegt.
Geschmacklich dominiert bei Dante’z Inferno eine kräftige Zitrusnote, die durch das Terpen Limonen geprägt wird und von erdig-würzigen Untertönen begleitet wird. Diese Kombination entsteht durch das Zusammenspiel von Limonen mit Beta-Caryophyllen und Myrcen, die dem Aroma eine runde, leicht süßliche Tiefe verleihen. Limonen ist dabei geschmacklich prägend und laut Forschung auch an einer Reihe physiologischer Effekte beteiligt, wie eine Studie auf ScienceDirect zu entzündungshemmenden Terpenwirkungen an menschlichen Leukozyten zeigt.
Beim Verdampfen oder Rauchen zeigt sich häufig zusätzlich eine dezente Cookie- oder Gebäcknote, die auf die Genetik der Elternsorte Oreoz zurückgeführt wird. Mit zunehmender Erwärmung treten außerdem leicht harzige, diesel-artige Nuancen hervor, die der Sorte eine gewisse Komplexität verleihen. Diese geschmackliche Tiefe macht Dante’z Inferno auch für Konsumentinnen und Konsumenten interessant, die neben der Wirkung besonderen Wert auf ein ausgeprägtes Aromaprofil legen.
2 Sorten der Dante'z Inferno im Wirkstoffvergleich
Die folgende Tabelle vergleicht die verfügbaren Dante’z-Inferno-Produkte hinsichtlich ihres THC- und CBD-Gehalts.
| Produkt | THC | CBD |
|---|---|---|
| CV STRONG DROP | 27 % | 1 % |
| Remexian 33/1 MTL DIN | 33 % | 1 % |
Häufige Fragen zu Dante'z Inferno
Dante’z Inferno ist ein indica-dominanter Hybrid aus Oreoz und Devil Driver. Das Verhältnis wird häufig mit etwa 70 Prozent Indica zu 30 Prozent Sativa angegeben.
Je nach Produkt liegt der THC-Gehalt zwischen etwa 27 und 33 Prozent. Der CBD-Gehalt bleibt dabei mit rund 1 Prozent niedrig.
Das dominante Terpen ist Limonen, das für die kräftige Zitrusnote verantwortlich ist. Ergänzt wird das Profil durch Beta-Caryophyllen und Myrcen, die für erdig-würzige Untertöne sorgen.
In der Praxis wird die Sorte unter anderem bei Beschwerden diskutiert, die mit Entzündungsprozessen zusammenhängen. Dies steht im Zusammenhang mit dem hohen Limonen-Anteil, dem in der Forschung entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben werden.
Häufig berichtete Nebenwirkungen sind Mundtrockenheit und gerötete Augen. Bei höherer Dosierung sind auch Schwindel, Herzrasen oder vorübergehende Angstgefühle möglich.
Remexian 33/1 MTL DIN basiert auf dem kanadischen Kultivar Dante’z Inferno und wird von Remexian Pharma importiert. Es gehört mit bis zu 33 Prozent THC zu den stärkeren Blütenprodukten auf Basis dieser Genetik.
Die Blütezeit von Dante’z Inferno liegt bei etwa acht bis neun Wochen. Der Wuchs bleibt dabei vergleichsweise kompakt, was den Anbau im Innenraum erleichtert.
Hinweis
Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob und in welcher Form eine Sorte für die individuelle Behandlung geeignet ist, entscheidet die verschreibende Ärztin oder der verschreibende Arzt.





