London Gelatti ist ein ausgeglichener Hybrid, der durch seine süße, dessertartige Aromatik und eine spürbar beruhigende Note auffällt. Die Sorte entstammt der Kreuzung aus Cocomero und London Pound Cake und vereint damit kräftige Genetik mit einem Terpenprofil, in dem Linalool den Ton angibt. Patientinnen und Patienten schätzen London Gelatti vor allem wegen der entspannenden Wirkung, die bei innerer Unruhe und Angstzuständen unterstützend eingesetzt werden kann. Mit THC-Werten zwischen 24 und 26 % zählt die Sorte zu den potenteren Vertretern der medizinischen Cannabisblüten. Im Folgenden erfährst du alles zu Herkunft, Wirkung, Geschmack und den verfügbaren Produkten.
London Gelatti im Steckbrief: Genetik, Wirkstoffe und Terpene
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Kategorie | Ausgeglichener Hybrid |
| THC-Gehalt | 24-26 % |
| CBD-Gehalt | ca. 1 % |
| Blütezeit | ca. 8-9 Wochen |
| Dominantes Terpen | Linalool |
| Weitere Terpene | Beta-Caryophyllen, Bisabolol |
| Genetik | Cocomero x London Pound Cake |
Herkunft & Genetik
London Gelatti geht auf die Kreuzung von Cocomero und London Pound Cake zurück. London Pound Cake stammt aus dem Zuchtprogramm von Cookies und bringt eine dichte, harzreiche Genetik mit dessertartigen Aromen in die Kreuzung ein. Wer sich für verwandte Sorten aus diesem Zuchtkreis interessiert, findet mit Cookies OG und Frosted Cookies zwei weitere Hybride mit ähnlichem genetischem Hintergrund und vergleichbarem Terpenspektrum. Cocomero steuert eine fruchtig-frische Komponente bei, die dem süßen Grundcharakter von London Gelatti eine angenehme Tiefe verleiht und das Aroma von reiner Zuckersüße abgrenzt. Das Ergebnis ist ein ausgeglichener Hybrid, der weder stark sedierend noch übermäßig aufputschend wirkt, sondern eine Mittelposition zwischen Indica- und Sativa-Charakteristik einnimmt. Züchterisch zahlt sich diese Balance aus, denn sie macht London Gelatti sowohl für den Nachmittag als auch für den Feierabend interessant.
Aussehen & Wuchs
Die Blüten von London Gelatti präsentieren sich dicht und kompakt, mit kräftig grünen Blättern, orangefarbenen Stempeln und einer feinen, glitzernden Trichomschicht, die den Buds einen fast klebrigen Glanz verleiht. Typisch für Sorten aus der Cookies-Linie sind kurze Internodien und ein kompakter, buschiger Wuchs, der die Pflanze auch für begrenzte Anbauflächen geeignet macht. Die Blütezeit liegt im für Hybride üblichen Bereich von etwa acht bis neun Wochen. Bei ausreichender Nährstoffversorgung und guter Luftzirkulation entwickeln sich dichte, harzreiche Kolas, die den hohen THC-Gehalt der Sorte optisch bereits erahnen lassen.
Mögliche Anwendungsbereiche
Im medizinischen Kontext wird London Gelatti vor allem bei Angststörungen eingesetzt. Verantwortlich dafür ist unter anderem das dominante Terpen Linalool, dessen angstlösende Wirkung in Tierstudien untersucht wurde. Eine Untersuchung zu Linalool-Geruch zeigt, dass Linalool-Geruch eine angstlösende Wirkung ohne motorische Beeinträchtigung bei Mäusen zeigte , wobei dieser Effekt durch Flumazenil antagonisiert wurde, was auf eine Vermittlung über Benzodiazepin-empfindliche GABA_A-Rezeptoren hindeutet . Diese Mechanismen liefern einen möglichen Erklärungsansatz dafür, warum linaloolreiche Sorten wie London Gelatti bei innerer Unruhe als unterstützend empfunden werden. Neben der angstlösenden Komponente berichten Anwenderinnen und Anwender von einer entspannenden Wirkung, die dennoch Raum für Konzentration und soziale Aktivität lässt, weshalb die Sorte auch bei leichten Stresszuständen im Alltag zum Einsatz kommen kann.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie bei den meisten THC-reichen Sorten können auch bei London Gelatti Mundtrockenheit, gerötete oder trockene Augen sowie bei empfindlichen Personen ein leichter Schwindel auftreten. Höhere Dosen können zudem Müdigkeit, einen leicht erhöhten Puls oder vorübergehende Konzentrationsschwierigkeiten begünstigen. Gelegentlich wird auch von einem kurzzeitig gesteigerten Hungergefühl berichtet. Bei Personen mit wenig Konsumerfahrung kann zu Beginn außerdem ein leichtes Gefühl von Benommenheit auftreten, das meist nach kurzer Zeit wieder abklingt. Wer unsicher ist, sollte die Dosierung langsam steigern, auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr achten, ruhige Umgebungen bevorzugen und Rücksprache mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt halten.
London Gelatti in Wirkung und Aroma: zwei Tabs im Detail
Die Wirkung von London Gelatti setzt meist zügig ein und beginnt mit einer sanften, aufhellenden Welle, die Kopf und Stimmung gleichermaßen erreicht. Im Anschluss folgt eine spürbare körperliche Entspannung, die jedoch selten in vollständige Trägheit umschlägt. Viele Konsumentinnen und Konsumenten beschreiben den Zustand als ausgeglichen: präsent genug für Gespräche und leichte Aktivitäten, gleichzeitig ruhig genug, um Anspannung und Grübeln in den Hintergrund treten zu lassen. Gerade in stressigen Phasen kann dieses Zusammenspiel aus mentaler Klarheit und körperlicher Ruhe als angenehmer Ausgleich wahrgenommen werden.
Gerade die angstlösende Komponente macht London Gelatti für den abendlichen Gebrauch interessant, wenn der Tag zur Ruhe kommen soll. In höheren Dosen gewinnt die entspannende Seite an Gewicht, bleibt dabei aber angenehm steuerbar und wird selten als überwältigend empfunden. Dadurch eignet sich die Sorte sowohl für erfahrene Konsumentinnen und Konsumenten als auch für Personen, die erstmals eine THC-reiche Blüte mit beruhigendem Terpenprofil ausprobieren möchten. Auch im sozialen Rahmen wird die Sorte geschätzt, da die anregende Komponente ausreicht, um aufmerksam am Geschehen teilzunehmen, ohne von der körperlichen Entspannung überrollt zu werden.
Geschmacklich zeigt sich London Gelatti süß und dessertartig, mit Noten von Vanille, Karamell und Honig, die von einer leichten Minzfrische umspielt werden. Im Hintergrund schwingen erdige und würzige Akzente mit, die dem Aroma zusätzliche Tiefe geben und an frisch gebackenes Gebäck erinnern. Verantwortlich dafür ist ein Terpenprofil aus Linalool, Beta-Caryophyllen und Bisabolol, wobei Linalool für die blumig-süße Grundnote sorgt und Beta-Caryophyllen eine leicht würzige, pfeffrige Komponente beisteuert. Laut Dutch Passion kann ein hoher Linalool-Anteil beim Konsum zusätzlich eine beruhigende, stressreduzierende Wirkung unterstützen, was sich gut mit dem allgemeinen Wirkprofil von London Gelatti deckt.
2 Sorten der London Gelatti im Wirkstoffvergleich
Die folgenden Cannabisblüten mit dem Kultivar London Gelatti unterscheiden sich vor allem im THC-Gehalt.
| Produkt | THC | CBD |
|---|---|---|
| DrWatson 24 LG AUS | 24 % | 1 % |
| DrWatson 26 LG AUS | 26 % | 1 % |
Häufige Fragen zu London Gelatti
London Gelatti ist ein ausgeglichener Hybrid aus der Kreuzung von Cocomero und London Pound Cake. Die Sorte fällt durch ihr dessertartiges Aroma und einen hohen THC-Gehalt von 24 bis 26 % auf.
Dominant ist Linalool, ergänzt durch Beta-Caryophyllen und Bisabolol. Dieses Zusammenspiel prägt sowohl das süß-blumige Aroma als auch die beruhigende Wirkung der Sorte.
Medizinisch wird London Gelatti vor allem bei Angststörungen genutzt. Dem Terpen Linalool wird dabei eine angstlösende Wirkung zugeschrieben, die in wissenschaftlichen Untersuchungen an Tiermodellen beschrieben wurde.
Der CBD-Gehalt liegt bei den verfügbaren Produkten bei etwa 1 % und damit deutlich unter dem THC-Gehalt. London Gelatti zählt somit zu den THC-dominanten Sorten.
Möglich sind Mundtrockenheit, trockene Augen und bei empfindlichen Personen leichter Schwindel. Eine langsame Dosissteigerung sowie ausreichend Flüssigkeitszufuhr helfen, diese Effekte zu minimieren.
Die Wirkung setzt meist zügig ein und beginnt mit einer leichten Aufhellung der Stimmung, gefolgt von spürbarer körperlicher Entspannung, die selten in vollständige Trägheit übergeht.
Aufgrund der ausgeglichenen Wirkung eignet sich London Gelatti sowohl für erfahrene Patientinnen und Patienten als auch für Personen, die eine entspannende, aber nicht übermäßig sedierende Sorte suchen. Wegen des hohen THC-Gehalts empfiehlt sich dennoch eine vorsichtige Dosierung.
Hinweis
Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob und in welcher Form eine Sorte für die individuelle Behandlung geeignet ist, entscheidet die verschreibende Ärztin oder der verschreibende Arzt.





