Ein Cannabis-Strain, der nach Obstsalat riecht: Apples and Bananas verdankt seinen Namen einem ungewöhnlich klaren Duo aus säuerlichem Apfel und süßer Banane, das sich deutlich von den meisten Cookies- und Gelato-Abkömmlingen abhebt. Genetisch reiht sich die Sorte trotzdem in genau dieses hochpotente US-Zuchtumfeld ein. Je nach Anbieter wird sie als ausgewogener Hybrid, Indica-dominant oder sogar als reine Indica geführt, der THC-Gehalt liegt bei eigenen Varianten zwischen 22 und 32 Prozent.
Apples and Bananas auf einen Blick
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Kategorie | Hybrid (teils als Indica-dominant geführt) |
| THC-Gehalt | 22-32 % (eigene Varianten), Literatur meist 20-30 % |
| CBD-Gehalt | ca. 1 % |
| Dominantes Terpen | Limonen |
| Weitere Terpene | Caryophyllen, Linalool |
| Genetik | Blue Power x Gelatti (Compound Genetics) bzw. Now N Later x Jet Fuel Gelato |
Woher die Genetik von Apples and Bananas stammt
Als Züchter gilt meist Compound Genetics, das Rebranding der früheren Tiger-Trees-Linie von Christopher Lynch. Die gängigste Version beschreibt eine Kreuzung aus Blue Power (Sin City Seeds) und Gelatti aus der Gelato-Familie von Cookies/Cookie Fam Genetics.
Einige Quellen führen die Abstammung noch weiter zurück, bis zu Platinum Cookies und Granddaddy Purple als Teil der Blue-Power-Linie. Andere Angaben weichen komplett ab und nennen stattdessen Now N Later x Jet Fuel Gelato als Elternpaar.
So uneinheitlich die Quellenlage ist: Alle Versionen verorten Apples and Bananas im Cookies-/Gelato-Umfeld hochpotenter US-Genetiken, was das intensiv süß-fruchtige Aroma erklärt. Die Sorte wurde inzwischen selbst als Elternteil eingesetzt, unter anderem für Gastro Pop und Blue Lobster.
Aussehen und Wuchsbild
Die Blüten wachsen olivgrün, kompakt und oft traubenförmig, häufig durchzogen von violett schimmernden Blattanteilen. Dünne, orangefarbene Pistillen setzen dazu einen sichtbaren Kontrast.
Ein dichter, glitzernder Trichom-Überzug sorgt für den typisch frostigen, harzigen Gesamteindruck kompakter Cookies-Genetiken.
Wirkung und Geschmack von Apples and Bananas
Der Einstieg fällt spürbar euphorisierend und kopfbetont aus: gehobene Stimmung, Kreativitätsschübe, bei manchen auch Kicheranfälle und ein allgemeines Glücksgefühl. Nutzer beschreiben diese Phase teils als “aroused”, also spürbar aktivierend.
Im weiteren Verlauf verlagert sich die Wirkung zunehmend in den Körper und wird entspannend, ohne vollständig zu sedieren. Bei Varianten ab etwa 28 % THC kann der Kopfeffekt deutlich intensiver, vereinzelt sogar überwältigend ausfallen, gelegentlich begleitet von Nervosität. Ein vorsichtiger, niedrig dosierter Einstieg wird daher empfohlen.
Namensgebend ist das fruchtige Profil aus süßer Banane und säuerlichem Apfel, ergänzt um Noten von Birne und vereinzelt Kirsche. Darunter liegen würzige, an schwarzen Pfeffer oder Diesel erinnernde Untertöne.
Verantwortlich dafür ist meist Limonen als führendes Terpen (fruchtig-zitrusartig), flankiert von Caryophyllen (würzig-pfeffrig) und Linalool (blumig-mild). Caryophyllen ist dabei das einzige Terpen, das direkt an CB2-Rezeptoren bindet, wie eine im Fachjournal PNAS veröffentlichte Studie zeigt. Einzelne Quellen nennen abweichend Myrcen als dominantes Terpen, die Datenlage ist hier nicht einheitlich.
Mögliche Einsatzbereiche laut Erfahrungsberichten
In Erfahrungsberichten wird Apples and Bananas häufig im Zusammenhang mit Stress, innerer Anspannung und gedrückter Stimmung genannt. Auch bei gelegentlichen Verspannungen und Appetitlosigkeit wird die Sorte erwähnt.
Diese Angaben basieren auf Erfahrungswerten, nicht auf klinischen Belegen. Ergänzende Einordnungen zu medizinischem Cannabis bietet die Patienteninformation des BfArM.
Nebenwirkungen im Blick behalten
Häufig berichtet werden Mundtrockenheit sowie gerötete oder trockene Augen. Bei empfindlichen Personen oder hoher Dosierung, besonders bei den stärkeren Varianten, können Schwindel, beschleunigter Herzschlag und kurzfristige Angstgefühle auftreten.
Ein niedrig dosierter Einstieg (start low, go slow) wird deshalb ausdrücklich empfohlen.
Diese Apples-and-Bananas-Sorten sind verfügbar
Der THC-Gehalt der einzelnen Chargen schwankt je nach Hersteller deutlich, von 22 bis 32 Prozent. Die folgende Übersicht zeigt sechs aktuell gelistete Varianten.
| Produkt | THC | CBD |
|---|---|---|
| Cookies 22/1 A&B | 22 % | 1 % |
| LOT 420 AB 25/1 | 25,7 % | 1 % |
| Cookies 2.0 Apples & Bananas 26/1 CAN | 26 % | 1 % |
| 29/1 IUVO SQ | 29 % | 1 % |
| 30/1 IUVO SQ | 30 % | 1 % |
| 32/1 IUVO SQ | 32 % | 1 % |
Häufig gestellte Fragen zu Apples and Bananas
Weder eindeutig noch einheitlich: Die Sorte wird je nach Quelle als ausgewogener 50/50-Hybrid, als Hybrid mit Indica-Einschlag oder direkt als Indica geführt. Eine allgemeingültige Klassifizierung existiert nicht.
Eigene, im Handel erhältliche Varianten liegen zwischen 22 und 32 % THC, die CBD-Werte bei rund 1 %. In der allgemeinen Literatur wird meist eine Spanne von 20 bis 30 % THC genannt.
Meist dominiert Limonen, ergänzt durch Caryophyllen und Linalool. Vereinzelte Quellen nennen stattdessen Myrcen als führendes Terpen, hier ist die Datenlage uneinheitlich.
Der Name geht direkt auf das markante Aroma der Blüten zurück, das an süße Bananen und säuerliche Äpfel erinnert und die Sorte innerhalb der Cookies-/Gelato-Familie deutlich abhebt.
Am häufigsten wird eine Kreuzung aus Blue Power und Gelatti durch Compound Genetics genannt. Eine zweite, abweichende Quelle beschreibt stattdessen Now N Later x Jet Fuel Gelato als Elternpaar. Beide Versionen verorten die Sorte im Cookies-/Gelato-Umfeld.
Hinweis
Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob und in welcher Form eine Sorte für die individuelle Behandlung geeignet ist, entscheidet die verschreibende Ärztin oder der verschreibende Arzt.





