Wer den Namen Black Mountain Side hört, denkt zuerst an satte Zitrusaromen und einen klaren, aufgeräumten Kopf. Die sativalastige Hybridsorte stammt aus kanadischer Zucht und verbindet Girl Scout Cookies, Durban Poison und OG Kush zu einem Terpenprofil, das von Limonen dominiert wird. Auf medcanwiki.com stellen wir Black Mountain Side als medizinisches Cannabisprodukt vor, mit Fokus auf Wirkstoffgehalt, mögliche Anwendungsbereiche bei Entzündungen und die verfügbaren Sorten von Headstone und Petit Vert. Patientinnen und Patienten finden hier eine sachliche Einordnung von Wirkung, Aroma und THC-Gehalt.
Black Mountain Side im Steckbrief: Genetik, THC und Terpene
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Kategorie | Sativa-dominanter Hybrid |
| THC-Gehalt | 18-27 % |
| CBD-Gehalt | ca. 1 % |
| Blütezeit | ca. 9-10 Wochen |
| Dominantes Terpen | Limonen |
| Weitere Terpene | Beta-Caryophyllen, Myrcen |
| Genetik | Girl Scout Cookies x Durban Poison x OG Kush |
Herkunft & Genetik
Black Mountain Side geht auf eine sativadominante Phänotype von Girl Scout Cookies zurück, die mit Durban Poison und OG Kush gekreuzt wurde. Diese Kombination bringt die zitrige, leicht dieselige Note der Elternlinien mit und erklärt den hohen Limonenanteil im Terpenprofil. In der kanadischen Craft-Cannabis-Szene wird die Genetik unter anderem von der Marke Headstone Cannabis geführt, die auf hydroponischen Anbau in Steinwolle setzt. Wer sich für weitere limonenreiche Sativa-Hybride interessiert, findet mit Jungle Fumes und Mandarin Cookies zwei verwandte Sorten aus ähnlichem Genpool.
Aussehen & Wuchs
Die Blüten von Black Mountain Side zeigen sich dicht und tiefgrün, teils mit violetten Einsprengseln und einer dicken Harzschicht. Der kompakte, sativatypisch hochwachsende Wuchs erinnert an die Durban-Poison-Abstammung, während die dichte Blütenstruktur klar auf die OG-Kush- und GSC-Linien zurückgeht. Die kristallbedeckte Oberfläche macht die Sorte optisch auch für erfahrene Patientinnen und Patienten gut erkennbar. Erntereif zeigt sich Black Mountain Side nach einer Blütezeit von rund 9 bis 10 Wochen, was für eine überwiegend sativalastige Genetik ein vergleichsweise moderater Wert ist.
Mögliche Anwendungsbereiche
Im Rohdatenprofil wird Black Mountain Side vor allem im Zusammenhang mit Entzündungen genannt. Der hohe Anteil an Limonen spielt dabei eine zentrale Rolle: Das Monoterpen wird in der Forschung mit entzündungshemmenden Eigenschaften in Verbindung gebracht, etwa durch die Hemmung von Zytokinen und reaktiven Sauerstoffspezies in Immunzellen, wie eine Studie zu Limonen aus Yuzu-Öl zeigt. Zusätzlich wird der Sorte durch die sativalastige Wirkrichtung ein eher aktivierender, stimmungsaufhellender Charakter zugeschrieben, der von Patientinnen und Patienten häufig tagsüber genutzt wird. Ob und wie Cannabisblüten im individuellen Fall geeignet sind, sollte immer ärztlich abgeklärt werden, etwa anhand der Patienteninformationen des BfArM.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie bei den meisten THC-reichen Sorten können Mundtrockenheit, gerötete Augen und ein beschleunigter Puls auftreten. Bei den hochprozentigen Varianten mit bis zu 27 % THC ist eine niedrige Einstiegsdosis ratsam, um Schwindel oder Angstgefühle zu vermeiden. Menschen mit Herz-Kreislauf-Vorerkrankungen oder psychischen Erkrankungen in der Vorgeschichte sollten die Anwendung besonders sorgfältig mit ihrer behandelnden Praxis besprechen. Auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind möglich, weshalb eine Rücksprache mit der behandelnden Ärztin oder dem Apotheker vor Therapiebeginn sinnvoll ist. Bei erstmaliger Anwendung empfiehlt sich zudem, auf schweres Bedienen von Maschinen oder aktive Verkehrsteilnahme zu verzichten, bis die individuelle Verträglichkeit bekannt ist.
Black Mountain Side in Wirkung und Aroma: zwei Tabs im Detail
Black Mountain Side wird von Anwenderinnen und Anwendern häufig als klar, fokussiert und leicht euphorisierend beschrieben. Der sativadominante Charakter sorgt für einen spürbaren mentalen Auftrieb, ohne dabei stark einzuschläfern, was die Sorte für den Einsatz am Tag interessant macht. Mit steigender Dosis oder bei den potenteren Varianten wie Petit Vert 27/1 tritt zunehmend auch eine körperlich entspannende Komponente hinzu, die von der OG-Kush-Abstammung herrührt.
Diese Kombination aus geistiger Frische und körperlicher Gelassenheit macht Black Mountain Side zu einer vielseitigen Option innerhalb sativalastiger Hybridsorten. Die Wirkung setzt in der Regel zügig ein und hält je nach individueller Verträglichkeit mehrere Stunden an.
Für Patientinnen und Patienten, die tagsüber aktiv bleiben möchten, aber dennoch von entzündungshemmenden Effekten des Limonens profitieren wollen, kann Black Mountain Side eine passende Option sein. Die genaue Dosierung sollte dabei stets individuell mit der behandelnden Praxis abgestimmt werden, da die Sortenvarianten deutlich unterschiedliche THC-Gehalte aufweisen.
Geschmacklich dominiert bei Black Mountain Side eine frische Zitrusnote, die durch den hohen Limonengehalt geprägt wird. Dazu gesellen sich dieselige und leicht skunkige Untertöne, die typisch für OG-Kush-Genetik sind, sowie eine dezente Süße, die an die Cookies-Abstammung erinnert. Terpene wie Limonen sind laut Forschung mehr als reine Geschmacksträger: Sie tragen zum therapeutischen Gesamtprofil bei, etwa durch entzündungshemmende und beruhigende Effekte im Zusammenspiel mit den Cannabinoiden.
Beim Verdampfen kommen die zitrigen und würzigen Aromen besonders klar zur Geltung, während beim Rauchen die diesel-artige Schärfe stärker in den Vordergrund tritt. Für Patientinnen und Patienten, die frische, unaufdringliche Aromen bevorzugen, ist Black Mountain Side eine angenehme Wahl unter den limonenreichen Sativa-Hybriden. Im Vergleich zu anderen zitrusbetonten Sorten mit ähnlichem Terpenprofil zeigt sich dabei, wie stark ein hoher Limonenanteil den Gesamtcharakter einer Blüte prägen kann.
3 Sorten der Black Mountain Side im Wirkstoffvergleich
Die folgenden Produkte zeigen, wie unterschiedlich THC-Gehalt und Hersteller bei Black Mountain Side ausfallen können.
| Produkt | THC | CBD |
|---|---|---|
| Headstone BMS 25/1 | 26.4 % | 1 % |
| Petit Vert 18/1 FRE BMO | 18 % | 1 % |
| Petit Vert 27/1 FRE BMO Black Mountain Side | 27 % | 1 % |
Häufige Fragen zu Black Mountain Side
Black Mountain Side ist eine sativadominante Phänotype von Girl Scout Cookies, gekreuzt mit Durban Poison und OG Kush. Diese Abstammung erklärt sowohl den hohen Limonenanteil als auch die dieselig-erdigen Aromanoten.
Je nach Produkt liegt der THC-Gehalt zwischen etwa 18 % und 27 %. Der CBD-Gehalt bewegt sich bei allen gelisteten Sorten bei rund 1 %.
In der Praxis wird die Sorte vor allem im Zusammenhang mit Entzündungen genannt, was auf den hohen Anteil des Terpens Limonen zurückgeführt wird. Eine endgültige Eignung sollte stets ärztlich beurteilt werden.
Die Wirkung fällt eher aktivierend und mental klar aus, statt stark sedierend. Erst bei höheren Dosen oder potenteren Varianten tritt eine spürbare körperliche Entspannung hinzu.
Häufig genannt werden Mundtrockenheit, gerötete Augen und ein erhöhter Puls. Bei den hochprozentigen Varianten empfiehlt sich eine niedrige Einstiegsdosis, um Schwindel oder Angstgefühle zu vermeiden.
Gelistet sind aktuell Headstone BMS 25/1 sowie die beiden Varianten Petit Vert 18/1 und Petit Vert 27/1. Sie unterscheiden sich vor allem im THC-Gehalt, während der CBD-Anteil bei allen rund 1 % beträgt.
Hinweis
Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob und in welcher Form eine Sorte für die individuelle Behandlung geeignet ist, entscheidet die verschreibende Ärztin oder der verschreibende Arzt.





